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 Die Verheiratete Frau

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Schnuffelchin
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BeitragThema: Die Verheiratete Frau   Do Feb 06, 2014 3:56 am

Die verheiratete Frau

Schweigend kniete sie sich vor ihn hin und begann, etwas ungeschickt, seine Hose zu öffnen. Sie war ein wenig nervös, aber es war fast so, wie sie es sich vorgestellt hatte.

Er hatte Denise Bovary vor zwei Jahren auf einer Geschäftsreise in Marseille kennengelernt. Der Name erinnerte ihn an seine Jugend, in der er als Teenager heimlich unter der Decke Madame Bovary von Flaubert las.
Er war inzwischen Mittfünfziger, gestandener Bremer Reeder, dreimal geschieden, logierte mit ihr im Hotel Atlantic an der Außenalster in Hamburg. Sie liebten diese Stadt am großen Strom - der Elbe. Sie hatten beschlossen, sich mindestens einmal im Jahr zu treffen und zwei Wochen zusammen zu verbringen.

Allein durch das Anschwellen glitt sein Schwanz ihr sanft in den Mund, und mit mehr Selbstbewusstsein fing sie an. Es war der Akt einer Neugierigen. Sie hatte es noch nie getan, nicht mit ihrem Mann und auch mit sonst jemandem. So war es, wenn man Dinge tat, die man noch nie getan, die man sich nur vorgestellt hatte.
Warmes Abendlicht des Frühsommers fiel ins Zimmer. Es war spät am Tag.
>Er ist irgendwie einfach rausgesprungen, schrieb sie später in ihr Tagebuch. Er war sofort bereit und es fühlte sich ganz natürlich an<.
Denise machte immer weiter und wurde immer sicherer, und sie gab sich alle Mühe, wollte nicht, dass es aufhörte, aber dann war es zu spät. Sie erkannte es an seinen Zuckungen. Und dann das Stöhnen. Es erschien ihr eine ganze Menge. Fast erstickte sie, aber sie war stolz auf ihren Mut. Er war immer noch in ihrem Mund und sie bewegte sich nicht. Nach einer Weile setzte sie sich zurück.

Eigentlich führte sie ein ruhiges Leben. Sie wusste zwar, dass sie zu viel trank, aber meinte: „ Man fühlt sich dann mehr wie man selbst. Die Menschen sind lebendiger und attraktiver, wenn sie trinken.“
„Na, ja, man fühlt sich zumindest attraktiver“, stimmte er ihr zu.
„Das ist dasselbe.“
Er fragte: „Schlafen Männer, die eine Affäre haben, noch mit ihren Frauen?“
„Ich würde sagen, ja. Na ja, in meinem Fall nicht. Er hat mich seit einem Jahr nicht mehr berührt. Mehr als ein Jahr. Ich denke, das merkt man auch.“

Sie mieteten sich am nächsten Morgen ein Kanu und paddelten durch die traumhaften Nebenarme der Alster, unter vielen alten Brücken hindurch. In der Nähe des Stadtparksees machten sie fest an einem Ponton mit Restaurantbetrieb und Bar. Sie saßen neben einer schmalen Treppe, über die der Kellner die Tabletts brachte. Es war an der freien Luft. Es gab keine Wände, nur Sonnenschirme gegen die Hitze des Mittags. Der Tisch stand etwas abseits, aber mit ihr wurde man immer von allen gesehen. Unter ihnen lag das träge Wasser.
„Die roten Backsteinmauern dort stammen noch aus der Wilhelminischen Zeit. Dahinter liegt der große Stadtpark,“ sagte er und zeigte nach oben. „Ich mag den Namen Alster … und deinen Namen mag ich auch.“
„Die berüchtigte Madame Bovary,“ sagte sie lächelnd, „ich fass dich gerne an.“
„Ja, ich weiß.“
„Das weißt du?“
„Hm.“
Sie aßen Seelachs an Spinat mit Frühkartoffeln und tranken einen gekühlten Merlot.

Zurück im Hotel war er sich ihrer nicht sicher. Das konnte er einfach nicht sein, vor allem, wenn sie schweigsam war oder sich innerlich zurückzog. Er hatte dann das Gefühl, er wäre der Grund für ihre Gedanken, oder schlimmer noch, er könne nicht einmal daran teilnehmen. Manchmal streifte ihn ihr Blick, prüfend, wie er fand. Er wusste seine Angst zu verbergen, aber ihre Gefasstheit machte ihn nervös.
Manchmal zog sie einfach los, um etwas Schickes im Neuen Wall in den Edelboutiquen zu kaufen, oder verschwand einfach irgendwohin, wollte allein sein. Sie kam nicht einmal auf den Gedanken, ihm zu sagen, warum sie ausgegangen war. Manchmal hatte er das sichere Gefühl, dass sie abreisen würde, dass er ins Hotel zurückkäme und ihre Taschen wären fort. Er würde auf die Straße rennen und nach ihr suchen, ihren braunen Haarschopf in der Menge.
Bei manchen Frauen war er sich niemals sicher. Sie waren jetzt zehn Tage zusammen, und er glaubte, sie zu kennen. Wenn sie im Zimmer waren, kannte er sie, meistens, oder wenn sie wie heute Abend an der Bar im Hotel saßen. Aber er konnte sie ja nicht die ganze Zeit kennen. Zu fragen war sinnlos. Nur über eines hatte er keinen Zweifel. Sie hasste den Gedanken, nach Marseille zurückzukehren, und das sagte sie schließlich.
„Ich auch“, sagte er.
Sie schwieg.
„Dein Mann“, fuhr er fort.
„Ach, mein Mann ist es nur zum Teil. Gut, mehr als ein Teil … Ich will nicht weg von hier … Warum ziehst du nicht nach Marseille?“
Das hatte er nicht erwartet.
„Nach Marseille ziehen?“ … Willst du dich scheiden lassen?“
„Ich würde gern, es geht aber im Moment nicht.“
„Warum?“
„Da gibt es viele Gründe, Geld ist einer davon. … Er wird mir nichts geben, … und meine Tochter.“
„Könntest du es nicht einklagen?“
„Allein der Gedanke daran macht mich krank. Das Hin und Her in den Verhandlungen.“
„Aber du wärest frei.“
„Frei und allein.“
„Du wärest nicht allein.“
„Ist das ein Versprechen?“ fragte sie.

Als sie am letzten Tag zum Flughafen fuhren, küssten sie sich beim Abschied am Terminal. Sein Flug ging zwei Stunden später und er musste in der Lounge an Hannah, Veronika und Claudine denken. Er fragte sich, ob er die Trennungserfahrungen wie eine Lampe jemals ausschalten konnte, und lauschte dem unruhigen Rhythmus seines Herzens, wie ein Besucher aus einer anderen Welt, der die Trommeln eines fremden Stammes zu entschlüsseln sucht. Jedes Gefühl und jeder Gedanke wurden sichtbar darin.
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BeitragThema: Re: Die Verheiratete Frau   Fr Feb 07, 2014 2:48 am

Ich hab mir die Geschichte durchgelesen ich finde sie cool!
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Die Verheiratete Frau
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